ecoturbino Plagiate | Vorsicht vor Nachbauten: Warum sklavische Nachahmungen bzw. täuschend echte Kopien für Hotels und Händler zum Risiko werden können
Aufgrund der ständigen Kunden- und Hotelnachfragen – oder wie aktuell vom DISQ Wettbewerb in Berlin – ob wir OEM Hersteller oder Whitelabel Hersteller für andere Markennamen sind, hier die offizielle Klarstellung von Entwickler Ing. Werner Krenek: “Nein, wir stellen unsere Original ecoturbinos für niemanden her um diese unter anderem Markennamen am Markt anzubieten. Leider gibt es aktuell täuschend echte Trittbrettfahrer im Markt.
Wasser und Energie sparen, ohne dass die Gäste es am Duschkomfort merken: Mit diesem Versprechen hat sich der ecoturbino® in den vergangenen Jahren zum Standard in hunderten Hotelbetrieben, Sportstätten und Kliniken im europäischen, insbesondere DACH Raum, etabliert.
siehe auch ecoturbino | die Verteidigung des OriginalsWo eine clevere Technologie Maßstäbe setzt und Kosten um bis zu 50 % senkt, lassen Nachahmer jedoch meist nicht lange auf sich warten. In letzter Zeit verzeichnen wir vermehrt Angebote sogenannter sklavischer Nachahmungen auf dem Markt.
Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein verlockend günstiges Angebot aussieht, entpuppt sich im Praxisalltag schnell als juristisches und hygienisches Minenfeld. Wir erklären, warum selbst unser Entwickler des Originals Ing. Werner Krenek bei montierten Kopien zweimal hinsehen muss – und was Hoteliers sowie Händlern bei Plagiaten droht.
Was genau ist eine „sklavische Nachahmung“?
Im Wettbewerbsrecht bezeichnet man ein Produkt als sklavische Nachahmung, wenn es die Gestalt, Abmessungen, Oberflächen und Funktionen eines erfolgreichen Originals so detailgetreu kopiert, dass beim Käufer eine vermeidbare Herkunftstäuschung erzeugt wird.
Der Nachahmer spart sich langjährige Entwicklungsarbeit, Labortests und die aufwendigen Kosten akkreditierter Zertifizierungsverfahren. Stattdessen nutzt er die Marktreife und das Vertrauen aus, das der Originalhersteller über Jahre aufgebaut hat:
- Äußere Geometrie, Durchmesser und Anschlussgewinde werden praktisch 1:1 nachgebaut.
- Innen wird jedoch oft gespart: Billiger Kunststoff oder minderwertiges Material ersetzen hochwertiges, trinkwasserkonformes Sanitär-Messing.
- Die präzise berechnete Verwirbelungskammer des Originals weicht groben Fertigungstoleranzen.
Täuschend echt: Im eingebauten Zustand selbst vom Entwickler kaum zu erkennen
Wie extrem diese Nachbauten das Original imitieren, zeigt eine Anekdote aus der Praxis:
Ist der Aufsatz erst einmal zwischen Brausearmatur und Duschschlauch verschraubt, kann selbst der Entwickler Ing. Werner Krenek ein Plagiat mit bloßem Auge oft nicht vom Original ecoturbino unterscheiden.
Sichtbare Kanten, das Chrom-Finish und die Proportionen wirken montiert wie aus demselben Werkzeug. Der Unterschied wird erst sichtbar, wenn man das Bauteil abmontiert:
- Das Gewicht: Kunststoffkopien sind meist spürbar leichter als das massive Messing des Originals.
- Die Prägung: Auf dem echten ecoturbino finden sich stets die exakten Modell- und Herstellermarkierungen.
- Das Innenleben: Während beim Original die patentierte Venturi-Geometrie für eine definierte Luft-Wasser-Emulsion sorgt, führt bei Kopien bereits eine minimale Abweichung zu Turbulenzen, Pfeifgeräuschen oder unzureichender Einsparung.
Was das Gesetz vorschreibt (§ 4 Nr. 3 UWG)
Zwar gilt in einer freien Marktwirtschaft der Grundsatz der Nachahmungsfreiheit, dieser findet jedoch dort seine klare Grenze, wo das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) greift:
- Unlautere Herkunftstäuschung: Nach § 4 Nr. 3 UWG handelt unlauter, wer Waren anbietet, die eine Nachahmung der Waren eines Mitbewerbers sind, wenn er eine vermeidbare Täuschung über die betriebliche Herkunft herbeiführt.
- Ausnutzung des guten Rufs: Da der ecoturbino in der Hotellerie über Jahre eine ausgeprägte Marktbekanntheit erlangt hat, verstößt ein formidentischer Nachbau direkt gegen geltendes Wettbewerbsrecht.
- Irreführende Werbung: Werden für billige Nachbauten die Einsparmessungen, Gutachten oder Referenzen des ecoturbino herangezogen, liegt zudem eine justiziable Verbrauchertäuschung vor.
Welche Risiken drohen Hotels und Händlern?
Der Kauf von Plagiaten spart im ersten Moment wenige Euro im Einkauf, birgt aber unkalkulierbare Folgekosten:
1. Für Hotelbetreiber:
- Legionellengefahr durch Stagnationswasser: Der Original-ecoturbino verfügt über eine gezielte Brauseschlauchentleerung. Das Wasser im Schlauch fließt nach dem Zudrehen ab – der Nährboden für Biofilme und Legionellen wird entzogen. Fehlt diese Funktion in der Kopie, drohen Überschreitungen der Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung bis hin zu behördlichen Duschverboten.
- Gefährdung von Nachhaltigkeitszertifikaten: Hotels setzen den ecoturbino gezielt für Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens (UZ 200), des EU Ecolabels oder für ESG-Zertifizierungen ein. Kopien besitzen diese akkreditierten Nachweise nicht. Bei Audits drohen der Entzug der Siegel und die Rückzahlung öffentlicher Fördergelder.
- Gästebeschwerden: Undichtigkeiten, Pfeifgeräusche durch mangelhafte Luftansaugung und nachlassender Strahlkomfort führen direkt zu negativen Bewertungen auf Buchungsportalen.
2. Für Händler und Installateure:
- Haftung und Abmahnungen: Nicht nur Hersteller, auch Vertreiber von Plagiaten haften für wettbewerbswidrige Handlungen.
- Rückruf- und Vernichtungspflicht: Händler können gerichtlich verpflichtet werden, verkaufte Einheiten auf eigene Kosten bei Hotelkunden auszubauen, zurückzuholen und zu vernichten.
- Schadensersatz: Entsteht dem Originalhersteller ein wirtschaftlicher Schaden oder erleidet der Hotelkunde einen Wasserschaden durch minderwertige Bauteile, gerät der Fachhändler in die Regresspflicht.
So gehen Sie auf Nummer sicher
Gehen Sie bei Trinkwasserhygiene, Gästekomfort und Rechtssicherheit keine Kompromisse ein:
- Bezugsquellen prüfen: Bestellen Sie den ecoturbino ausschließlich direkt über unseren offiziellen Shop ecoturbino.de oder bei autorisierten Fachpartnern.
- Auf Prüfzeichen achten: Achten Sie auf die Originaldokumente, TÜV-Gutachten und die Bestätigungen zum Österreichischen Umweltzeichen.
- Bei Zweifeln nachfragen: Haben Sie ein Bestandsgebäude übernommen und sind sich unsicher, was verbaut ist? Senden Sie unserem Serviceteam ein Foto des ausgebauten Ventils – wir prüfen die Echtheit für Sie kostenfrei.
🔍 Infobox: Der 4-Punkte-Schnellcheck auf einen Blick
Sind Sie unsicher, ob in Ihren Duschräumen das Original oder eine Nachahmung verbaut ist? Prüfen Sie folgende Punkte:
- Material & Gewicht: Das Original besteht aus massivem, zertifiziertem Messing. Wirkt der Adapter auffallend leicht, handelt es sich meist um verchromten Kunststoff (ABS) oder billigen Zinkdruckguss.
- Prägung / Kennzeichnung: Das Original trägt die eingeprägte Marken- bzw. Typenkennzeichnung. Plagiate verzichten oft ganz auf Markierungen, um den Hersteller zu verschleiern.
- Schlauchentleerung testen: Beim Original entleert sich der Brauseschlauch nach dem Schließen der Armatur zügig über das Duschrohr. Bleibt dauerhaft stehendes Restwasser im Schlauch, fehlt die patentierte Hygiene-Funktion.
- Zertifikate & Nachweise: Verlangen Sie vom Lieferanten das offizielle ecoturbino Prüfgutachten (z. B. TÜV, Österreichisches Umweltzeichen UZ 200). Nur das Original erfüllt nachweislich alle strengen Vorgaben.


















