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Wasser und Energie einfach einsparen und nicht an der Lebensmittelqualität sparen: Wie wir uns in Ländle Krankehäusern den Parmesan zurück-duschen | ein lustiger (vielleicht leicht satirischer) und gleichzeitig kritischer Bericht zu Nachhaltigkeit
Gleich vorweg: Kein Scherz – schauen Sie einmal die Einsparzahlen von der Johannesbad Bad Füssing an
Es war die Nachricht der Woche auf VOL.at: Die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG) hat den Gürtel enger geschnallt. Unter anderem nun auch bei Patienten und Mitarbeitern. Satte 12 Millionen Euro wurden eingespart.
Wie? Durch „bedarfsgerechte Portionierung“. Was in der Management-Sprache nach Präzision klingt, bedeutet am Krankenbett oft: Der Klecks Kernöl ist jetzt eher ein Hauch von Nichts bzw. gibt es nicht mehr, und der Parmesan auf den Spaghetti wurde durch ein strenges „Hartkäse-Alternativ-Verfahren“ ersetzt.
KHBG-Geschäftsführer Fleisch betont im Bericht, dass man weniger wegwerfe. Das ist löblich. Aber die Frage bleibt: Müssen wir wirklich beim Genuss sparen, um das Budget zu retten?
Könnten wir die 12 Millionen Euro nicht woanders herholen – zum Beispiel einen Teil davon direkt aus der Duschleitung?
Der ecoturbino: Die Wunderwaffe gegen die kulinarische Askese
Treten wir einen Schritt zurück und schauen wir vom Kühlraum in den Heizungskeller und die Badezimmer der Spitäler.
Hier fließt das Geld nämlich buchstäblich den Abfluss hinunter. Jeden Tag duschen tausende Patienten, Mitarbeitern in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern.
Hier kommt der ecoturbino ins Spiel. Ein kleines, unscheinbares Bauteil aus AT/DE Produktion, das durch eine faszinierende Verwirbelungstechnologie Luft beimischt. Das Ergebnis: 40 bis 50 % weniger Wasserverbrauch, aber der volle Duschkomfort bei gleichzeitige Erhöhung der Hygiene.
Die „Ländle-Spar-Gleichung“: Wasser marsch, Parmesan her!
Rechnen wir das Unausweichliche einmal durch. Wir nehmen die ca. 2.000 Betten der KHBG als Basis.
- Die gigantische Ersparnis beim „Warmen Strahl“
Ein durchschnittlicher Duschkopf in einem Krankenhaus ohne Sparfunktion jagt etwa 13-15 Liter Wasser pro Minute durch die Leitung. In Vorarlberg wird Hygiene großgeschrieben, also gehen wir von einer moderaten Duschdauer von 8 Minuten aus.
- Ohne ecoturbino: 120 Liter pro Dusche.
- Mit ecoturbino: ca. 72 Liter pro Dusche.
- Ersparnis: 48 Liter pro Dusche.
Nun zum Geldbeutel: Wasser in Vorarlberg ist zwar vorhanden, aber es zu erwärmen, kostet ein Vermögen an Energie (Gas, Fernwärme oder Strom). Ein Kubikmeter (1.000 Liter) warmes Wasser kostet inklusive Abwassergebühren und Energie derzeit etwa 12 Euro.
Bei 2.000 Betten und einer Auslastung von 85 % (1.700 Duschen täglich):
- 1.700 Duschen x 48 Liter Ersparnis = 81.600 Liter Wasser gespart – pro Tag.
- 81,6 m³ x 12 € = 979,20 € Ersparnis – pro Tag.
- Auf das Jahr gerechnet: 357.408 Euro.
Das ist nur die Ersparnis in den Patientenzimmern. Rechnen wir die Duschen für das Personal (Ärzte, Pflege nach anstrengenden Schichten) hinzu, knacken wir vielleicht locker die 500.000-Euro-Marke (genaue Berechnung erst bei konkreten Zahlen möglich).
- Die „Parmesan-Kernöl-Quote“
Was könnten die Krankenhäuser mit diesen jährlich gesparten 300.000 – 500.000 Euro anstellen, anstatt die Portionen zu verkleinern? Schauen wir uns die Preise für die „Luxusgüter“ an, die laut VOL.at-Bericht auf dem Prüfstand stehen:
- Steirisches Kernöl (g.g.A.): Der Liter kostet im Großhandel ca. 22 Euro. Mit der ecoturbino-Ersparnis könnten wir 22.727 Liter Kernöl kaufen. Das sind über 60 Liter pro Tag! Man könnte die Salate im LKH Feldkirch nicht nur marinieren, sondern darin versenken.
- Original Parmigiano Reggiano: Das Kilo kostet ca. 24 Euro. Wir sprechen hier von 20.833 Kilogramm Parmesan. Das sind über 20 Tonnen Käse im Jahr! Kein Patient müsste mehr traurig auf seine nackten Nudeln starren.
- Gute Butter statt Margarine: Wenn das Stück Butter 2 Euro kostet, könnten wir 250.000 Packungen Butter zusätzlich finanzieren. Das „Butterbrot“ wäre endlich wieder ein Butterbrot und kein „Brot mit Fett-Hauch“.
Warum 12 Millionen Euro durch „Hunger“ keine Dauerlösung sind
Der Bericht der KHBG feiert die 12 Millionen Euro. Aber ein Großteil dieser Summe kommt durch Logistik und Vermeidung von Abfällen – was absolut richtig ist.
Doch der psychologische Effekt von „kleineren Portionen“ ist verheerend. Ein Patient, der sich von einer schweren OP erholt, braucht Energie.
Wenn er merkt, dass am Parmesan gespart wird, fühlt er sich wie ein Kostenfaktor, nicht wie ein “Gast”. Und wie geht es erst den Mitarbeitern vom Gefühl her – und was ist mit Wertschätzung?
Würde man in jedem der fünf Vorarlberger Landeskrankenhäuser konsequent auf ecoturbino-Technik setzen, könnte man einen massiven Teil der notwendigen Einsparungen im Sanitärbereich realisieren.
Das Schöne daran: Wasser hat keine Geschmacksnerven. Dem Abfluss ist es egal, ob er 9 oder 15 Liter pro Minute schluckt.
Dem Patienten und Mitarbeitern ist es aber nicht egal, ob sein Schnitzel die Größe eines 2-Euro-Stücks hat.
Die wahre Effizienz: Das „Zwei-Säulen-Modell“
Stellen wir uns vor, die KHBG würde die ecoturbino-Technologie flächendeckend einführen. Die Schlagzeile auf VOL.at im nächsten Jahr sähe dann so aus:
„Sensation im Ländle: Krankenhäuser sparen weitere Millionen durch Turbo-Duschen – Portionen werden wieder verdoppelt!“
Das wäre echtes Vorarlberger Engineering. Wir nutzen die Kraft der Physik (Verwirbelung!), um die Kosten zu senken, und nutzen die gesparten Mittel, um die Qualität der Verpflegung auf Haubenniveau zu heben.
Ein fiktiver Blick in die Zukunft der KHBG-Küche
Es ist das Jahr 2026. Ein Patient im LKH Bludenz bekommt sein Mittagessen. Patient: „Sagen Sie mal, Schwester, ist das echter Parmesan? Und warum schwimmt mein Salat in so viel Kernöl?
Ich dachte, wir müssen 12 Millionen sparen?“ Schwester: „Keine Sorge! Wir haben gestern alle im Stockwerk besonders lang geduscht.
Mit dem ecoturbino haben wir so viel Energie gespart, dass die Küche heute Morgen eine Sonderlieferung aus der Steiermark und aus Norditalien bekommen hat.“
Fazit: Duschen für das Schnitzel und die Suppen
Die Einsparungen von 12 Millionen Euro sind eine Management-Leistung, keine Frage. Aber wir sollten aufpassen, dass wir die Effizienz nicht auf dem Rücken (oder im Magen) der Patienten austragen.
Wenn wir durch intelligente Technik wie den ecoturbino bei den Betriebskosten ansetzen, bleibt genug Geld übrig, um das „Ländle-Gefühl“ auch auf den Teller zu bringen.
Unsere Empfehlung an die KHBG: Hört auf, die Erbsen zu zählen. Fangt an, die Wassertropfen zu wirbeln!
Wer beim Duschen spart, kann beim Essen klotzen. Das ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern schmeckt auch besser.
12 Millionen Euro sind ein hohes Ziel. Aber mit jedem Liter Wasser, den wir durch einen ecoturbino schicken, sichern wir ein Gramm Parmesan. Und in einem Land, das für seine Qualität bekannt ist, sollte uns das das wert sein.









